Costa Rica Blog abonnieren Costa Rica Reise-Tipps

Bullenhaie in Costa Rica

April 18, 2009 by admin  
Filed under Allgemeines

Im schönen Costa Rica wurde Ende März eine spannende, aber gefährliche Entdeckung gemacht: Bullenhaie, auch bekannt als Stierhaie, wurden entdeckt, die mit einer schier unglaublichen Größe von um die vier Meter auffielen. Bullenhaie sind den Experten zufolge noch gefährlicher, als die berüchtigten weißen Haie. Eigentlich werden sich nicht größer als 3,5 Meter, sodass die Größe von vier Metern schon sehr auffällig erschien. Um dies beobachten zu können, haben Forscher in Costa Rica die Tiere mit Peilsendern ausgestattet – natürlich nur Jungtieren. Zum einen aus Selbstschutz, zum anderen, um Langzeitbeobachtungen anzustellen. Die Forscher waren aus einem anderen Grund in Costa Rica: Sie wollten in einem Programm Meeresschildkröten in San Jose retten. Stier- oder Bullenhaie schaffen es, im Süßwasser einen Lebensraum zu finden, was sie von anderen Haien deutlich unterscheidet. Genau das ist der Grund, warum sie auch in Flüssen zu finden und ihr Unwesen treiben können. Sie können, so sie ihre normale Größe von höchstens 3,5 Metern erreichen, bis zu 200 Kilogramm wiegen. Nachdem die in Costa Rica gefundenen Exemplare noch einen halben Meter größer waren, ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch ihr Gewicht dementsprechend größer war. Ihre winzigen Augen, ihr kurzes Maul sowie ihre fast gleichschenklige Rückenflosse zeichnen die Bullenhaie aus. Eine zweite Rückenflosse trägt der Hai weiter mit sich herum, diese ist allerdings um einiges kleiner, als die Haupt-Rückenflosse. Flaches Wasser und Mündungsgebiete – das lieben die Stierhaie, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass sie in Costa Rica entdeckt wurden, als man sich um Meeresschildkröten kümmern wollte. Sicherlich spannend, solch ein Hai-Leben zu beobachten!

Costa Rica plädiert auf Amerika

April 18, 2009 by admin  
Filed under Allgemeines

Arias Sanchez Oscar, seines Zeichens nicht nur Präsident von Costa Rica, sondern auch Friedensnobelpreisträger, kritisiert Lateinamerikas Länder, die sich am Wettrüsten beteiligen. Er ruft Amerika auf, Waffenlieferungen zu verbieten. Zum Sender Radio Monumental äußert Oscar: „Die lateinamerikanischen Länder haben einen akuten Mangel an finanziellen Mitteln für die Lösung ihrer sozialen Probleme. Zugleich werden enorme Gelder für den Kauf von Flugzeugen, Hubschraubern, Panzern und Raketen ausgegeben. Wozu das alles?” Mit zwei US-Dollar pro Tag müssen immerhin 200 Millionen Lateinamerikaner auskommen – da stellt sich wirklich die Frage, warum dann so viele Gelder für militärische Mittel ausgegeben werden müssen. Jährlich gibt die Armee für die Aufrüstung 50 Milliarden US-Dollar aus – das steht scheinbar in keinem Verhältnis. Brasilien und Venezuela benennt der Präsident von Costa Rica im Besonderen. Weiter meint er: „Die Hilfe der Industriestaaten für die ärmsten Länder von Afrika, Asien und Lateinamerika, wo 80 Prozent der Bevölkerung unseres Planeten leben, beträgt 100 Milliarden US-Dollar. Aber anstatt die akutesten Sozialprobleme zu lösen, verausgaben diese Länder das Geld für die Armee.” Mit Joe Biden, dem US-Vizepräsidenten, habe es bereits Gespräche darüber gegeben, ein Verbot für die Waffenlieferung zu verhängen. Lateinamerika habe bereits unter Jimmy Carter ein solches Verbot gekannt; es solle wieder eingeführt werden. Schließlich habe Obama versprochen, meint der Präsident von Costa Rica, mehr Wert auf Humanität zu legen. Somit solle der Blickwinkel weg vom Finanziellen und hin zur Menschlichkeit gelegt werden, um die Sicherheit der Welt zu erhalten. Schon im Jahre 1949 hat Costa Rica als erstes Land weltweit die Armee abgeschafft – diese Einstellung ist also nicht verwunderlich.

Costa Rica sorgt für saubere Anlagen

April 18, 2009 by admin  
Filed under Allgemeines

Mit einem Aufforstungsfonds sollen saubere Anlagen in Costa Rica geschaffen werden; dafür zeigt sich der Waschbär-Versand, ehemals unter der Leitung von Leo Pröstler, verantwortlich. Pröstler reist heute noch persönlich nach Costa Rica, um die Erfolge zu überprüfen. Inmitten von Costa Rica werden dafür Bäume angepflanzt, die in den letzten 40 Jahren rücksichtslos abgeholzt wurden. Der Regenwald ist passé – noch, denn in Costa Rica geht es wieder bergauf. Weide- und Brachland zeigt sich noch, wo einst der Regenwald prangte. Nach und nach wachsen hier wieder Bäume; finanziert mit einer sauberen Anlage, dem Aufforstungsfonds. Heute gehört Pröstler das Unternehmen BaumInvest – der Name ist Programm. In der Nähe des Dorfes San Rafael in Costa Rica sieht er seine Mission, das öde Weideland wieder aufzuforsten. Dafür müssen selbstredend Investoren gefunden werden. Mit dem Fonds soll es geschafft werden, Kohlendioxid zu binden, um das Klima zu verbessern. Außerdem sollen später die Bäume als preisintensives Tropenholz wieder verkauft werden, um damit neu anbauen zu können. Das „grüne Geld”, wie Anlagen dieser Art gerne genannt werden, wird häufig mit solchen Aktionen gewonnen. Ob der Finanzkrise gewinnen Geldanlagen, die ökologisch nachhaltig sind, immer mehr an Beliebtheit. In ihnen liegt die Zukunft, meinen Experten. Eine Zukunft in Costa Rica also? Wenn die Aufforstung gelingt, sicherlich. Die Zahlen in Costa Rica sprechen für sich: Seit Oktober 2007 besteht der Fonds. Seither haben sich mehr als 300 Investoren gefunden, um 4,5 Millionen Euro für das Projekt locker zu machen. 450 Hektar Land sollen in Costa Rica mit diesen Geldern aufgeforstet werden, wovon 200 Hektar bereits bepflanzt sind.

Gewalt in Costa Rica

April 18, 2009 by admin  
Filed under Allgemeines

Nur zu gerne übersehen Touristen, dass es in sonnigen Reisezielen, darunter auch Costa Rica, idyllisch gelegen an der Karibischen See und damit fern von Gedanken an Gewalt, zu gewalttätigen Übergriffen kommen kann. Insbesondere in Guatemala, Honduras oder El Salvador sind solche Übergriffe allerdings an der Tagesordnung, werden hierzulande nur sehr selten besprochen. Ein Tabu-Thema, um Touristen nicht von Costa Rica abzuschrecken? Mag sein, allerdings ist damit nicht die Möglichkeit gegeben, dass sich der Tourist in Costa Rica schützen kann. Die Gewaltstatistiken jedenfalls führt Costa Rica im lateinamerikanischen Raum an. Kürzlich fand eine Tagung statt, die dieses Tabuthema aufgegriffen hat. Unter anderem nahmen Referenten aus Deutschland, Amerika, Großbritannien und Zentralamerika teil, die auch Costa Rica auf Gewaltpotenzial analysierten und Vorschläge zur Senkung der Gewaltrate diskutierten. Das Besondere und damit auch Wirksame an der Tagung: Der Teilnehmerkreis setzte sich zusammen aus Akademikern, Sicherheitsfachkräften, Politikern – und ehemaligen Tätern. Nur so scheint es möglich, das Thema effektiv zu diskutieren. Heraus kam, dass die Gewalt in Costa Rica nicht mit Ungleichheit und Armut zusammenhänge. So ist etwa die Gewaltrate in Nicaragua, eines der ärmsten Länder, verhältnismäßig gering. Auch Costa Rica kann sich mit einer verhältnismäßig geringen Gewaltrate rühmen, wenngleich es auch hier Gewalt gibt. Gerne wird Costa Rica als „Schweiz Zentralamerikas” bezeichnet; den Menschen geht es verhältnismäßig gut und daran gemessen, ist die Gewaltquote recht gering. Dennoch wird zur Vorsicht gewarnt; man solle dieses Thema nicht bagatellisieren. Eine entsprechende Vorbereitung und das Wissen um mögliche Gewaltdelikte helfen dem Touristen in Costa Rica schon deutlich weiter.

Hochzeit mit Schüssen in Costa Rica

April 18, 2009 by admin  
Filed under Allgemeines

Gisèle Bündchen gab sich mit ihrem Mann in Costa Rica das Ja-Wort. Dabei wurde ein Fotograf von der Nachrichtenagentur AFP angeschossen, als er versuchte, das Pärchen in Costa Rica zu fotografieren. Das Wachpersonal machte den Fotografen vorher darauf aufmerksam, dass Pressefotos seinerseits verboten seien, er habe bitte diesen Ort zu verlassen. Als der Fotograf dem nicht nachkam, fielen erste Schüsse auf den Wagen des Fotografen. Auf einem Privatgelände in Costa Rica fand die Feierlichkeit statt. Hier redeten die Wachmänner wohl zehn Minuten mit dem Fotografen, anschließend hätte einer der Leibwächter seinen Arm genommen, um ihn des Platzes zu verweisen und seine Kamera in Beschlag zu nehmen. Zu dem Eklat gesellten sich ein persönlicher Freund des Bräutigams sowie ein Wachmann aus Costa Rica. Zusammen verlangten sie die Speicherkarte der Kamera, aber der Fotograf verweigerte weiterhin, um zu seinem Auto zu gehen und sich mit seinem Kollegen dort zurückzuziehen. Der Fotograf, Cortez mit Namen, gab an, er habe einen der Wachmänner in seinem Rückspiegel beobachten können. Dieser zog wohl eine Waffe und zielte auf den Wagen. Cortez wollte losfahren, als der Schuss bereits die Heckscheibe zerstörte und seinen Weg durch die Frontscheibe suchte. Verletzt wurden der Fotograf und sein Kollege nicht. Geheiratet hat Bündchen Ende Februar in Santa Monica, Kalifornien, Amerika. Tom Brady, 31 Jahre alt und ihr jetziger Ehemann, und Bündchen wollte in Costa Rica die Hochzeit nachfeiern – schade, dass es solch einen Ausgang nehmen musste. Aber doch positiv, dass bei dem Eklat niemand verletzt wurde, bei dem die Wachleute scheinbar etwas übermütig waren.

Kaffeeland Costa Rica

April 18, 2009 by admin  
Filed under Allgemeines

„Reiche Küste” – das bedeutet Costa Rica übersetzt. Sehr treffend, wenn man den Kaffeereichtum bedenkt. San Jos Santamaria empfängt die Gäste Costa Ricas an seinem Flughafen und ist die Hauptstadt. Schade, dass die hier erstellten Gebäude alten Zeitzeugen die Sicht versperren -in Costa Rica wird versucht, mit der Zeit zu gehen. Dabei scheint das Gespür für Stil zu fehlen, denn die alten Bauwerke werden im Mix mit den neuen zerstört. Früher war Costa Rica der Kaffeeort überhaupt; mittlerweile wurde die Kaffeeproduktion zurückgefahren. Nur noch knapp über 8,5 Prozent des Bruttoinlandproduktes werden in Costa Rica über Landwirtschaft und damit Kaffee umgesetzt – dagegen fallen auf touristische Dienstleistungen über 62 Prozent! Kaffee bestimmt nicht mehr das Leben in Costa Rica. Einzig das Grand Hotel, erbaut 1930, und das Nationaltheater aus dem Jahre 1894, beide befindlich in San Joss‘ Zentrum, sind noch Zeitzeugen der alten Kaffeekultur. Es gab Zeiten, in denen Kaffee in Costa Rica als zweite Währung galt und mehr genutzt wurden, als Münzen. Typisch allerdings ist noch heute für den Kaffeeanbau in Costa Rica die Art: Es werden drei Reihen der Kaffeepflanzen nebeneinander angepflanzt. Immer im Wechsel beschneidet man jede Reihe dann alle drei Jahre. Es ist zwar schade, aber doch verständlich, dass der Kaffee in Costa Rica nicht mehr die prioritäre Rolle einnimmt. Touristen berichten übrigens immer wieder davon, dass der Kaffee ausgerechnet in Kaffee-Produktions-Ländern ungenießbar wäre – eine Ausnahme stellt dabei Äthiopien dar. In Costa Rica jedenfalls lässt sich der Kaffee wohl kaum genießen – und leider nimmt die Produktion des schwarzen Goldes immer weiter ab.