Reiten
Wanderreiten in der Trockenzeit
Pferdefreunde werden in Costa Rica mitunter einen paradiesischen Ritt erleben. Zahlreiche Farmen bieten Ausritte und Touren auf präparierten Pfaden durch die reizvoll grüne Naturlandschaft Costa Ricas an. Großer Beliebtheit erfreuen sich kombinierte Reit- und Wandertouren: Auf dem „Castillo Trail” beispielsweise wandert man etwa fünf Stunden und legt drei Stunden zu Pferd zurück. Zumindest in der Trockenzeit herrschen auf dem Trail, der mehrmals den Cano Negro überquert, attraktive Bedingungen für erfahrene Reiter. In der Regenzeit hingegen kann Reiten in Costa Rica allgemein zu einem gefährlichen Unterfangen werden. Dann sollte man besser andere Fortbewegungsmittel wählen.
Von Monteverde nach La Fortuna
Beliebt ist auch die Strecke zwischen Monteverde und La Fortuna, die zu Pferd beinahe besser zu überwinden ist, als mit einem Pkw oder Bus. Seit den 90ern erfreuen sich Ausritte bei Costa-Rica-Touristen steigender Beliebtheit. Das Angebot wuchs rasant an, was die Preise dem Konkurrenzdruck unterwarf. Das Problem: die Leidtragenden dieser Preisdrückerei waren die Pferde. Ausgehungert und abgemagert mussten sie zum Teil in großer Hitze Touristen „befördern”.
Reiten auf “glücklichen Pferden”
Deshalb empfiehlt es sich, vor einem Ausritt oder einer Tour den Anbieter genau zu überprüfen: Werden die Pferde gut gepflegt und ausreichend versorgt? Falls nicht, wird sich wohl niemand scheuen, für einen Ritt auf gesunden und „glücklichen” Pferden ein paar Colones mehr zu bezahlen. Wer jedoch vor der Tour einen Blick auf die Pferde wirft, für den kann ein Ausritt in Costa Rica zum traumhaften Erlebnis werden.


