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Natur


Große Vielfalt auf kleiner Fläche – das zeichnet die Natur Costa Ricas aus und macht das Land zu einem beliebten Touristenziel. Kaum zu glauben, dass das mittelamerikanische Land mit seinen 51.000 km² wenig größer ist als die Schweiz. Nichts desto trotz bietet es eine der vielfältigsten Naturlandschaften der Welt. Das Klima der Pazifikküste unterscheidet sich deutlich vom karibischen Klima. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Tier- und Pflanzenarten in diesen Regionen. Über die starken Gezeitenströmungen am Pazifik freuen sich nicht nur die Surfer. Sie bringen auch den zahlreichen Wasservögeln viel Nahrung. An der Karibik dominieren weitläufige Feuchtgebiete und breite, idyllische Palmenstrände. Die Vegetation reicht von trockenen Laubwäldern und offenen Weideflächen bis hin zu Regen- und Nebelwäldern. Die langgezogenen Bergketten, die sich durch das Landesinnere ziehen, bilden eine Zone aus aktiven Vulkanen und reißenden Flüssen und Nebelwäldern. Der mit 3.820 Metern höchste Berg Costa Ricas ist der Chirripó, unweit der Grenze zu Panama. Inmitten des Hochlands liegt die fruchtbare Ebene des Valle Central. Dort wohnen die meisten Menschen – vor allem in den großen Städten.

Die Geografie Costa Ricas ist einzigartig

Diese einzigartige Geografie schafft perfekte Bedingungen für eine riesige Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Viele Naturliebhaber kommen vor allem wegen der 850 Vogelarten, die Costa Rica Farbe verleihen. Neben Roten Aras und schillernden Kolibris gehen Touristen gerne auf die Suche nach dem farbenprächtigen Nationalvogel Quetzal. Während sich die gefiederte Schönheit allerdings eher selten blicken lässt, trifft nahezu jeder Urlauber auf eine der vier heimischen Affenarten sowie ein nachtaktives Faultier in den Bäumen. Mit ganz viel Glück erblickt man einen Tapir oder gar den Jaguar.

In Costa Ricas Natur gibt es immer etwas zu entdecken

In einem Land, das die höchste Artenvielfalt pro Fläche aufweist, lohnt es sich, mit wachen Augen zu reisen. Die Chancen, möglichst viele verschiedene Tiere und Pflanzen zu Gesicht zu bekommen, sind am größten im Rahmen einer Führung durch einen der zahlreichen Nationalparks des Landes. Viele Tierarten sind vom Aussterben bedroht, darunter der Quetzal, der Ara sowie der Papagei. Der bedeutendste Grund hierfür ist die Vernichtung der Lebensräume der bedrohten Tierarten. Auch bei den Meeresschildkröten Costa Ricas werden große Anstrengungen unternommen, um die Population zu stabilisieren. Auch der Jaguar, der zum Überleben ein großes Revier und ausreichende Beutevorkommen braucht, lebt nur noch in wenigen großen Naturreservaten.

Von der nicht minder beeindruckenden Pflanzenvielfalt Costa Ricas zeugen bereits die 1.300 Orchideen-Arten. In tropischen Wäldern werden bis zu 2.000 Baumarten gezählt. Neben der großen Vielfalt innerhalb eines Waldgebietes unterschieden sich auch die unterschiedlichen Vegetationszonen in ihrem Angebot an Bäumen, Sträuchern, Moosen, Farnen, Bromelien…