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Golfito


Golfito – Hafenstadt mit besonderem Flair

Die kleine Hafenstadt Golfito mit ihrer teils kolonialen Architektur bietet ein ganz besonderes Flair: Sie wird auf der einen Seite vom Golfo Dulce eigerahmt, auf der anderen Seite durch grüne Hügel mit ursprünglichem Regenwald. Kein Wunder also, dass Golfito als eine der schönsten Städte Costa Ricas gilt. Golfito selbst hat viel zu bieten, ist aber auch idealer Ausgangspunkt zu den touristischen Highlights im Süden Costa Ricas. Von Golfito aus erreichen Besucher mehrere Nationalparks, wie zum Beispiel den Corcovado Nationalpark. In der Umgebung von Golfito liegen aber auch herrliche Strände wie beispielsweise die Playa Zancudo oder das Surfparadies Pavones. Auch der Strand Playa Cacao ist mit dem Boot oder Jeep zu erreichen.

Hochburg der Bananenplantagen: Geschichte von Golfito

Die Gegend um Golfito wurde einst von riesigen Bananenplantagen dominiert. Damals war die Stadt der Haupthafen am südlichen Pazifik. Golfito liegt etwa 340 Kilometer südlich von San José.  Ende der zwanziger Jahre gründete die Compania Banañera de Costa Rica die Hafenstadt, die bald zu einem florierenden Handelszentrum ausgebaut werden sollte. Schließlich hatte Golfito den wichtigsten Hafen im Süden des Landes. 1984 verließ die Bananen-Gesellschaft Golfito und schenkte das gesamte Gelände dem Staat. Seither ist die Bedeutung der Stadt deutlich zurück gegangen. Anschließend wurde das Gebiet zum „Refugio National de Vida Silvestre“ erklärt, einem eingeschränkten Naturschutzgebiet.